Das Grevelingenmeer


Der Grevelingen ist eine ehemalige Meeresbucht an der niederländischen Küste. Trotz dem errichteten Damm behielt er seine Eigenschaft als Salzwasserbucht, deshalb wird er das Grevelingenmeer genannt.

Der Grevelingen liegt zwischen 2 Inseln. An der Westseite, zur Nordsee hin, ist der Grevelingen durch den Brouwersdam, an der Ostseite, zur Oosterschlede hin, durch den Grevelingendam abgeschlossen. Für die Schifffahrt wurde eine Schleuse bei der Oosterschelde eingerichtet.

Es entstand so der größte Salzwasserbinnensee Europas mit einer Gesamtfläche von 140 km², davon sind trocken gelegt 3.000 Hektar. Einige Sandbänke sind zu Inseln geworden (u. a. Hompelvoet), wo viele Wasservögel nisten oder Nahrung finden. Die Wasserfläche beträgt 11.000 Hektar, davon sind 7.000 Hektar über 1,50 Meter tief. Die Länge beträgt 23 km, die Breite 4 - 10 km. Die größte Tiefe beträgt 48 m und der Pegel liegt durchschnittlich 0,20 Meter unter NAP.

Es ist im Interesse der Natur, dass das Wasser des Grevelingen salzhaltig bleibt. Deshalb befindet sich im Brouwersdam eine für die Schifffahrt nicht benutzbare Durchlassschleuse (die Brouwerssluis). So sind gelegentlich auch Seehunde und sogar Schweinswale im Grevelinger Meer gesehen worden.

Der See ist ein wichtiges Naturschutzgebiet.